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Röttis

Ein aktives 65 Seelendorf

Röttis wurde 1244 erstmals urkundlich erwähnt. In einer Urkunde vom 29. Mai 1244 heißt es dazu, dass ein Dienstmann namens Dither (novales Ditheri) eine Rodung am linken Elsterufer in der Nähe der Mündung des Kaltenbaches vornahm, auf der das „von berg zu dem rotoys“ (Vorwerk zu Röttis) und mit größter Wahrscheinlichkeit das spätere Pfaffengut entstand.
Der Bergbau und das Rittergut, heute kaum noch erhalten, bildeten Überlieferungen nach lange Zeit den Mittelpunkt des Waldhufendorfes.
Zeugnissen zufolge ließ der damalige Sächsische König Friedrich August auf der Durchreise aus dem Böhmischen den Zug anhalten. Unterhalb der ehemaligen Gaststätte wurde Jahre später eine Krone errichtet. Heute ist dieser Felsvorsprung ein markanter Aussichtspunkt und die damalige Sommerfrische „Friedrich-August-Stein“ im Privatbesitz.
Der Eigentümer legte einen „Garten der Sinne“ an und entwarf eigens dafür verschiedene Darstellungen aus verschiedenen Materialien.

Elstertalbrücke und Viadukt

Veränderungen im Ortsbild brachte der Eisenbahnbau auf der Strecke Plauen Reichenbach im Jahre 1851. Herausragend war der Bau der Elstertalbrücke, eine der größten Ziegelsteinbrücken der Welt.In der Ortslage Röttis wurde eine kleinere Ziegelsteinbrücke, das Viadukt errichtet. Fremde, die die Region besuchen, kommen speziell wegen dieser Brücken nach Röttis. Wanderer nutzen die Elstertalbrücke, um das Tal der Weißen Elster in beträchtlicher Höhe zu queren. Das Ziel ist die Talsperre Pöhl oder der Kuhberg bei Netzschkau. 
Lohnenswert ist auch eine Wanderung durch die herrliche Natur entlang der Route J5 zumTal der Weißen Elster.

Blockbohlenhaus

Unterhalb der Scheune findet man das wohl älteste Haus von Röttis. Der private Eigentümer hat durch die umfangreiche Sanierung eine Kostbarkeit erhalten.

Spielplatz Röttis

Die Grünanlage in unmittelbarer Nähe der Röttiser Scheune überzeugt durch ihre Spielgeräte. Wanderer mit Kindern genießen die Ruhe und die Möglichkeit zur Rast. Der Bereich ist mit den teilweise alten, aber gut erhaltenen Häusern und den sehr alten Bäumen ideal zur Entspannung und Erholung.
Hier findet man auch eine interessante Info-Tafel zu den Sehenswürdigkeiten und zur Ortsgeschichte von Röttis.

Wanderparkplatz

Wer mit dem Fahrzeug in Röttis ankommt, um seine Wandertour von hier aus zu beginnen, kann sich über den vor zwei Jahren eigens dafür angelegten Wanderparkplatz freuen. Die Elstertalbrücke und viele andere Wanderzeile sind gut erreichbar. Informationen bietet zu Beginn der Wanderung die Tafel unmittelbar nebenan.

Wanderweg Krausbachtal

Lohnenswert ist eine Wanderung durch die herrliche Natur entlang der Route zum Tal der Weißen Elster.

Die Röttiser waren schon immer für ihr großes Gemeinschaftsgefühl bekannt. Seit dem Jahr 2000 wird das Leben in Röttis durch einen eingetragenen Verein bereichert – die Röttiser Dorfgemeinschaft. Dieser Verein prägt bis heute das lebendige Dorfleben vor Ort.

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